Häufige Fragen

FAQ · Fotografie Pokorny · Regensburg

Fragen zu uns

Ist Foto­grafie euer Haupt­beruf?

Ja. Wir sind ausgebildete Berufsfotografin und Berufsfotograf und machen das hauptberuflich und ausschließlich. Lukas seit 2016 selbstständig, Laura als angestellte Fotografin bei Fotografie Pokorny. Kein Nebenjob, kein Hobby – das ist unser Beruf.

Bildet Fotografie Pokorny auch aus?

Aktuell nehmen wir keine Auszubildenden auf. Wenn du Interesse hast, schick uns eine kurze E-Mail. Wir melden uns gerne, wenn wir Ausbildungsplätze anbieten können.

Ablauf & Zusammen­arbeit

Wie läuft ein Auftrag bei euch ab?

Jede Fotoproduktion läuft im Wesentlichen gleich ab:

  1. Anfrage
  2. Angebot
  3. Briefing
  4. Vorbereitung
  5. Shooting
  6. Bildauswahl
  7. Postproduktion
  8. Lieferung
  9. Rechnungsstellung

Zwischen Anfrage und fertigem Angebot liegen in der Regel 1–2 Werktage.

Wie detailliert das Briefing ausfällt, hängt vom Projekt ab – bei komplexen Produktionen planen wir das gemeinsam, bei klaren Aufgaben reicht oft ein kurzes Gespräch.

Macht ihr alle Arten von Fotografie?

Nein – und das ist Absicht. Wir sind spezialisiert auf kommerzielle Fotografie für Unternehmen und Agenturen. Spezialisierung bedeutet: wer zu uns kommt, bekommt jemanden der genau das jeden Tag macht – nicht jemanden der alles ein bisschen kann.

Welche Informationen benötigt ihr vor dem Shooting?

Ein gutes Briefing ist der wichtigste Baustein einer zielgerichteten Fotoproduktion. Wir wollen wissen: Wofür werden die Bilder eingesetzt? Welche Bildsprache passt zu Ihrer Marke? Gibt es Beispiele die Ihnen gefallen – oder ausdrücklich nicht gefallen? Je mehr wir im Vorfeld wissen, desto gezielter können wir arbeiten.

Was muss ich vor einem Shooting vorbereiten?

Das hängt davon ab, was wir gemeinsam produzieren. Für jedes unserer Genres haben wir einen eigenen Leitfaden, der Ihnen zeigt worauf es ankommt – von Kleidung und Styling über die Vorbereitung der Räume bis zum Zeitplan am Shooting-Tag.

Sobald der Auftrag steht, bekommen Sie einen individuellen Leitfaden per E-Mail. Damit sind Sie, Ihr Team oder Ihre Location gut vorbereitet und nichts geht im Trubel unter.

Arbeitet ihr mit Models, Visagisten und Stylisten zusammen?

Wenn Ihr Projekt Models, Visagisten, Stylisten oder andere Dienstleister benötigt, kümmern wir uns gerne darum.

Wir koordinieren die Produktion für Sie und sind jederzeit Ihr Ansprechpartner.

Hinweis: Diese Leistungen werden separat abgerechnet – Models werden gerne auch von der Agentur oder dem Kunden / der Kundin direkt gestellt.

Wie lange dauert ein typisches Shooting?

Das kommt auf den Umfang an. Ein einzelnes Businessportrait dauert inklusive Aufbau etwa 30–60 Minuten. Eine Mitarbeiterserie mit 15 Personen braucht einen halben bis ganzen Tag.

Produktshootings reichen von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen – je nach Anzahl der Motive und Komplexität.

Wir kalkulieren das vorab und geben Ihnen im Angebot eine konkrete Tagesanzahl oder Zeitfenster.

Wie schnell könnt ihr bei einem dringenden Auftrag liefern?

Wir haben Erfahrung mit kurzfristigen Produktionen. Wenn wir freie Kapazität haben, können wir innerhalb von wenigen Tagen shooten und liefern. Express-Postproduktion ist gegen Aufpreis möglich. Melden Sie sich in jedem Fall, wir prüfen was machbar ist.

Arbeitet Ihr auch am Wochen­ende

Ja. Events, Messen oder Produktionen die nicht den Betriebsablauf stören sollen, finden oft am Wochenende statt.

Arbeitet Ihr auch im Ausland?

Ja. Wir produzieren auf Anfrage auch außerhalb Deutschlands. Für Einsätze innerhalb der EU benötigen wir eine A1-Bescheinigung – diese beantragen wir im Vorfeld.

Reise- und Übernachtungskosten werden nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet.

Müssen meine Mitarbeitenden für das Shooting vorbereitet werden?

Wir geben Ihnen einen Leitfaden mit, der das Wichtigste zu Kleidung und Vorbereitung erklärt.

Am Shooting-Tag selbst nehmen wir uns Zeit für jeden – gerade Menschen, die noch nie ein professionelles Fotoshooting hatten, brauchen oft einen Moment. Das ist Teil unserer Arbeit.

Kann ich beim Shooting dabei sein?

Gerne! Gerade bei Produktionen mit vielen Motiven oder wenn Freigaben vor Ort wichtig sind, ist Ihre Anwesenheit durchaus sinnvoll. Wir zeigen Ihnen die Previews bereits während des Shootings auf dem iPad oder Laptop.

Was passiert, wenn mir ein Bild nicht gefällt?

Bei den meisten Shootings zeigen wir Ihnen die Ergebnisse bereits während der Produktion auf iPad oder Laptop.

So können wir direkt nachkorrigieren, wenn etwas nicht passt. Nach der Postproduktion ist eine Korrekturrunde der Bildbearbeitung inklusive – also alles was sich nachträglich retuschieren, freistellen oder farblich anpassen lässt.

Wie werden die fertigen Bilder ausgewählt?

Bei Shootings mit vielen Personen oder individuellen Motiven wählen Sie selbst aus – wir stellen Ihnen eine Vorauswahl unserer besten Aufnahmen über unsere Online-Galerie zur Verfügung.

Sie markieren Ihre Favoriten, wir gehen in die Bildbearbeitung.

Bei Packshots, Produktfotografie, Reportagen oder Events übernehmen wir die Auswahl selbst – überall dort, wo die beste Aufnahme klar erkennbar ist.

Auf Wunsch übernehmen wir auch die Auswahl bei Personen-Shootings für den Fall, dass Sie lieber auf unsere Einschätzung vertrauen möchten.

Lieferung & Formate

Welche Dateiformate liefert ihr und für was eignen sie sich?

Standardmäßig liefern wir JPEG und TIFF. Alle weiteren Formate gerne auf Anfrage.

Was können die einzelnen Bildformate?

JPEG ist das universelle Format für Druck und Web – weit verbreitet, kleine Dateigrößen, für die meisten Einsatzzwecke die erste Wahl. Pfade und Freistellerkanten lassen sich einbetten.

TIFF ist das Profi-Format für maximale Qualität – verlustfrei, Ebenen und Farbprofile bleiben erhalten, ideal für Agenturen und Grafikabteilungen die weiterarbeiten.

PNG bietet verlustfreie Kompression und unterstützt Transparenz. Häufig für Freisteller, funktioniert aber genauso für normale Bilder.

WebP ist ein modernes Web-Format mit kleineren Dateien bei guter Qualität – sinnvoll für schnelle Ladezeiten im Online-Shop oder auf der Website.

PSD ist das Arbeitsformat von Photoshop. Wir nutzen es nicht – unsere Bearbeitung läuft über TIFF mit Ebenen.

PDF eignet sich für Drucksachen und Layouts – relevant wenn Bilder in ein fertiges Dokument eingebettet werden sollen. Pure Bildlieferung läuft über TIFF oder JPEG.

Teilen Sie uns einfach mit, für was Ihre Bilder eingesetzt werden sollen und wir liefern Ihnen das passende Format.

Wie lange dauer die Prost­produktion?

Das hängt vom Umfang ab. Bei einem normalen Shooting mit Standardretusche rechne mit 3–7 Werktagen. Bei größeren Produktionen oder aufwändiger Retusche sprechen wir das vorher ab.

Eilaufträge sind gegen Aufpreis möglich.

Wie erhalte ich meine Bilder?

Über unsere Online-Galerie (PicDrop). Sie erhalten einen Link, können die Bilder ansehen und herunterladen.

Die Ordnerstruktur ist sauber benannt und sofort verwendbar.

Wie lange kann ich Bilder herunterladen?

Der Download-Link ist standardmäßig 30 Tage aktiv. Danach auf Anfrage – wir archivieren unsere Produktionen und können dir Bilder in der Regel auch später noch zur Verfügung stellen.

Bild- und Nutzungs­rechte

Darf ich die Bilder einfach verwenden?

Die Nutzungsrechte sind im Angebot klar geregelt.

Sie erhalten Ihre Bilder für den vereinbarten Verwendungszweck – zum Beispiel Website, Printmaterialien oder Social Media. Weitergehende Nutzung (andere Medien, andere Märkte, längere Laufzeiten) wird separat vereinbart.

Grundlage ist die MFM-Tabelle, der anerkannte Branchenstandard für Bildhonorare.

Darf ich Bild­aus­schnitte oder Bear­beitungen selbst erstellen?

Zuschnitte sind in der Regel kein Problem. Grundlegende Bearbeitungen (Helligkeit, Kontrast) auch.

Starke Veränderungen wie Retuschen, Montagen oder Farbmanipulationen sollten Sie vorher mit uns absprechen – nicht jeder Eingriff ist mit der Urheberbezeichnung vereinbar.

Wer ist Urheber der Bilder

Das Urheberrecht liegt bei Fotografie Pokorny.

Mit Bezahlung unserer Leistung erhalten Sie die vereinbarten Nutzungsrechte – nicht das Urheberrecht selbst.

Das ist in Deutschland gesetzlich so geregelt und gilt für alle professionellen Fotografinnen und Fotografen.

Darf ich die Bilder an Dritte weitergeben (Agentur, Lieferant, Presse)?

Für eine beauftragte Agentur oder Produktionspartner ist die Weitergabe in der Regel okay.

Für Pressenutzung oder Weitergabe an andere Unternehmen benötigen Sie unsere Zustimmung – diese Nutzungen gehen über den ursprünglich vereinbarten Rahmen hinaus.

Muss ich euch als Fotografin / Fotograf nennen?

Ja, Fotografie Pokorny muss als Urheber genannt werden. Das ist gesetzlich geregelt (§ 13 UrhG) und ist auch in unseren AGB festgehalten.

Wie funktioniert das?

In Print: Bildunterschrift oder Impressum.

In Social Media: Markierung oder Verlinkung.

Details klären wir gerne im Rahmen der Angebotserstellung.

Bekomme ich die RAW-Dateien?

Nein, RAW-Dateien geben wir standardmäßig nicht heraus.

Sie bekommen fertig bearbeitete, gebrauchsfertige Dateien.

In begründeten Ausnahmefällen – zum Beispiel wenn Sie eine erfahrene Grafikabteilung haben, kann das gesondert vereinbart werden.

Preise & Angebot

Was kostet ein Fotoshooting?

Das hängt vom Umfang ab – Anzahl der Motive, Aufwand für Styling und Produktion, Postproduktion, gewünschte Nutzung der Bilder.

Wir erstellen Ihnen ein konkretes Angebot, das alle Positionen transparent ausweist: Produktion, Postproduktion, Nutzung der Bilder, Reisekosten.

Gibt es ein Mindesthonorar?

Ja. Kleinstaufträge unter einem bestimmten Umfang lohnen sich für beide Seiten nicht. Unser Mindesthonorar deckt den Aufwand für Vorbereitung, Shooting und Grundbearbeitung ab.

Warum ist professionelle Fotografie "so teuer"?

Ein Shooting-Tag ist nur die Spitze des Eisbergs. Dahinter steckt Planung, Anfahrt, Aufbau, Shooting, Abbau, Bildauswahl, Postproduktion, Farbkorrektur, Export, Lieferung – oft mehr Arbeitszeit in der Nachbearbeitung als vor der Kamera.

Dazu kommt das Equipment (Kameras, Objektive, Licht, Computer, Software, Studio), Versicherungen, Ausbildung und Weiterbildung.

Wer professionelle Fotografie beauftragt, zahlt nicht für einen Klick, sondern für ein fertiges Bild das funktioniert.

Warum kostet ein einzelnes Produktfoto oft mehr als gedacht?

Produktfotografie wirkt einfach: ein Produkt, ein Licht, ein Klick.

Tatsächlich steckt dahinter Vorbereitung (Produkt reinigen, Staub entfernen, Positionierung), Lichtaufbau (oft mehrere Lichtquellen präzise abgestimmt), technische Ausstattung, Testaufnahmen, Shooting, Retusche (Staub, Reflexe, Makel), Freistellen, Farbabgleich und Export.

Ein sauberer Packshot ist das Ergebnis vieler Arbeitsschritte – nicht eines einzelnen Klicks.

Warum brauche ich überhaupt professionelle Fotos – Smartphone geht doch auch?

Smartphones machen gute Schnappschüsse. Für professionelle Kommunikation reicht das oft nicht aus. Gleichmäßige Ausleuchtung, korrekte Farben über eine ganze Serie, saubere Freisteller, Perspektive und Bildsprache – das schafft man mit Handys oft nicht.

Wer hochwertige Produkte oder ein professionelles Unternehmen präsentiert, sollte auch entsprechende Bilder haben.

Unprofessionelle Fotos wirken sich auf die Wahrnehmung aus – und oft auf den Verkauf.

Lohnt sich professionelle Fotografie für kleine Unternehmen?

Das hängt vom Einsatzzweck ab. Wenn die Bilder auf der Website, in Social Media, in Broschüren oder im Online-Shop landen und dort wirken sollen – ja.

Wer monatelang unprofessionelle Fotos einsetzt, verliert Vertrauen und Kunden.

Ein einmaliges Shooting kann über Jahre genutzt werden. Rechnet man das um, wird aus einer großen Einmalinvestition ein überschaubarer Posten pro Einsatzjahr.

Wann und wie wird ein Auftrag bezahlt?

Bei Auftragsannahme wird eine Anzahlung fällig – in der Regel 50% des Angebotsbetrags. Der Restbetrag wird nach Bildlieferung in Rechnung gestellt, Zahlungsziel 7 Tage netto.

Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher MwSt.

Was ist die Künstlersozialkasse (KSK) und betrifft mich das?

Unternehmen, die freischaffende Fotografinnen und Fotografen beauftragen, sind in der Regel zur Zahlung der Künstlersozialabgabe verpflichtet – aktuell 4,9% des Nettohonorars.

Das gilt unabhängig davon, ob der Fotograf selbst in der KSK versichert ist oder nicht.

Wir sind nicht in der KSK – aber das ändert nichts an Ihrer Abgabepflicht als Auftraggeber. Das ist gesetzlich so geregelt.

Technik & Qualität

Warum ist Farbverbindlichkeit bei euch Standard?

Weil ein Produktbild das auf dem Monitor anders aussieht als im Druck oder auf der Website ein Problem ist – nicht nur optisch, sondern wirtschaftlich.

Wir arbeiten mit kalibrierten Monitoren, Normlichtkasten zur Abmusterung und farbverbindlichen Workflows von der Aufnahme bis zur Ausgabe.

Das ist kein Extra – das ist unser Standard.

In welchem Farbprofil liefert ihr?

Standard ist sRGB für Web und AdobeRGB für Print.

Beide Profile werden eingebettet, damit Farben dort ankommen wo sie hin sollen.

Auf Anfrage auch eciRGB v2 oder andere Profile – relevant wenn Sie mit einer Druckerei arbeitren, die bestimmte Vorgaben hat.

Macht ihr auch Drohnenaufnahmen?

Ja. Lukas ist zertifizierter Drohnenpilot (EU-Führerschein A1/A3 und A2), beim LBA angemeldet und gewerblich haftpflichtversichert. Drohnenaufnahmen binden wir je nach Projekt in Produkt-, Corporate- oder Architekturfotografie ein.

Arbeitet ihr auch on location oder nur im Studio?

Beides. Wir haben ein externes Studio für Produktaufnahmen und arbeiten regelmäßig on location bei Kunden – in Produktionshallen, Büros, auf Firmengeländen, auf Messen.

Das nötige Equipment bringen wir mit.

Was passiert mit meinen Produkten und Daten bei euch?

Ihre Produkte werden bei uns sicher aufbewahrt, dokumentiert und nach dem Shooting zurückgeschickt oder abgeholt.

Daten werden verschlüsselt gesichert. Auf Wunsch unterzeichnen wir auch eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA).